Sichere Bildschirmsperre
Richten Sie eine PIN mit mindestens sechs Ziffern oder ein Passwort ein und nutzen Sie Biometrie als bequeme Ergänzung. Blenden Sie Inhalte von Benachrichtigungen auf dem Sperrbildschirm aus.
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Sicherheit
Im Telefon laufen fast alle Fäden Ihres digitalen Lebens zusammen: die E-Mail-Adresse, über die Passwörter zurückgesetzt werden, Messenger, Bank, Fotos von Dokumenten. Schützen sollten Sie daher weniger das Gerät selbst als den Zugang dazu und zu Ihren Konten. Im Folgenden finden Sie Gewohnheiten, die die häufigsten Risiken abdecken und kein Fachwissen erfordern.
Ein Telefon kann man neu kaufen – das E-Mail-Konto, über das alle anderen Passwörter zurückgesetzt werden, zu retten, dauert dagegen lange.
So ist dieser Bereich aufgebaut: Wir beschreiben Risiken und Schutzgewohnheiten allgemein, ohne Namen von Programmen oder Diensten. Anleitungen zum Hacken, Umgehen von Sperren oder Erlangen besonderer Systemrechte veröffentlichen wir nicht.
Die erste Verteidigungslinie sind der Bildschirm und das Hauptkonto.
Richten Sie eine PIN mit mindestens sechs Ziffern oder ein Passwort ein und nutzen Sie Biometrie als bequeme Ergänzung. Blenden Sie Inhalte von Benachrichtigungen auf dem Sperrbildschirm aus.
Aktivieren Sie die Anmeldung mit zwei Bestätigungen für Ihr Hauptkonto und Ihre E-Mail: Selbst wenn das Passwort durchsickert, kommt ohne den zweiten Schritt niemand ins Konto. Bewahren Sie die Ersatzcodes getrennt vom Telefon auf.
Schieben Sie Systemupdates nicht wochenlang auf: Viele schließen Sicherheitslücken, die Angreifern bereits bekannt sind.
Eine App erhält nur das, was Sie ihr erlauben.
Installieren Sie Apps aus dem offiziellen Store Ihrer Plattform. Dateien aus E-Mails, Chats und zufälligen Websites können Schadcode enthalten.
Eine Taschenlampe braucht keinen Zugriff auf Kontakte und ein Taschenrechner keinen auf das Mikrofon. Öffnen Sie alle paar Monate die Liste der Berechtigungen und schalten Sie Überflüssiges ab.
Löschen Sie Apps, die Sie lange nicht genutzt haben: Eine vernachlässigte App wird nicht mehr aktualisiert, behält aber weiterhin Daten und Rechte.
Was zu tun ist, wenn das Telefon weg ist und wohl nicht von selbst wieder auftaucht.
Melden Sie sich von einem anderen Gerät aus in Ihrem Konto an und nutzen Sie die Ortungsfunktion: Lassen Sie das Telefon klingeln, zeigen Sie eine Nachricht mit Kontaktdaten an oder sperren Sie es. Löschen Sie die Daten erst, wenn Sie nicht mehr hoffen, das Gerät zurückzubekommen.
Bitten Sie Ihren Mobilfunkanbieter, die SIM-Karte zu sperren, damit niemand Ihre SMS mit Codes erhält. Ändern Sie danach die Passwörter für E-Mail, Bank und Ihre wichtigsten Konten.
Die IMEI ist eine eindeutige, 15-stellige Nummer des Mobilgeräts. Auf den meisten Telefonen zeigt die Eingabe von *#06# sie an. Notieren Sie sie vorab und bewahren Sie sie bei Ihren Unterlagen auf: Die Nummer kann bei der Polizei oder beim Mobilfunkanbieter gebraucht werden.
Eingebaute Funktionen fast jedes Smartphones: Geräteortung, Passwortspeicher, Sicherung, Kindersicherung, Energiesparen und Updates.
Akku schnell leer, Speicher voll, Netz weg, Gehäuse heiß, Bildschirm eingefroren – was Sie in Ruhe selbst prüfen können, ohne das Gerät zu öffnen.
Antworten zum Ratgeber, zum Wechsel und zur Wahl eines Smartphones, zum Datenschutz und zu verlorenen Geräten.
Daten und Definitionen wurden zum Zeitpunkt der Erstellung mit den offiziellen Hilfematerialien der Betriebssystem-Entwickler abgeglichen. Mobile Systeme werden regelmäßig aktualisiert, daher können sich Menübezeichnungen und Abläufe auf Ihrem Gerät mit der Zeit ändern.